Fachtagung: Den Blick schärfen. Strukturelle Diskriminierung und Rassismus in Institutionen und Alltag der Sozialen Arbeit. Bestandsaufnahme und Handlungsperspektiven inierung

Fachtagung

Den Blick schärfen….
Strukturelle Diskriminierung und Rassismus in Institutionen und Alltag der Sozialen Arbeit. Bestandsaufnahme und Handlungsperspektiven.

1. – 2. März 2018
Hochschule Düsseldorf

Tagung des Forschungsschwerpunktes Rechtsextremismus/Neonazismus
in Kooperation mit
• Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Düsseldorf
• Hochschule Düsseldorf, Antidiskriminierungsbeauftragte
• DER PARITÄTISCHE NRW
• AWO Kreisverband Düsseldorf
• Anti-Rassismus Informations-Centrum, ARIC NRW e.V.
• Sabra – Antidiskriminierungsstelle der jüdischen Gemeinde Düsseldorf
• Landeskoordinierungsstelle Kommunaler Integrationszentren

Mit keynotes von Prof. Dr. Mechtild Gomolla (HSH Hamburg), Prof. Dr. Susanne Spindler (Hochschule Düsseldorf) und Prof. Dr. Maria do Mar Castro Varela, Alice-Salomon-Hochschule Berlin). Die Tagung ist als Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis gedacht und soll die theoretisch-begriffliche Analyse verknüpfen mit der Beleuchtung konkreter Erscheinungsformen, deren Bedeutung für die jeweiligen Institutionen und die dort Handelnden sowie für Menschen, die institutionellen Rassismus erleben. In praxisnahen Themenforen zu verschiedenen Arbeitsfeldern wird die Auseinandersetzung vertieft.

Tag des offenen Denkmals an der HSD (10.9.2017)

Am 10. September 2017 beteiligen sich der Erinnerungsort Alter Schlachthof, die Hochschul-Bibliothek und der AStA der Hochschule Düsseldorf wieder am Tag des offenen Denkmals – mit Unterstützung des Exhibition Design Institutes, des Fachbereichs Medien der Hochschule Düsseldorf sowie des Landschaftsverbandes Rheinland.

Führungen und Veranstaltungen
Programm: HSD_Flyer_Erinnerungsort_Denkmal_2017_web

06. Dezember 2016 | 26. Januar 2017 DAS POLITISCHE SPIEL MIT DER RELIGION

Do | 26. Januar | 19:30 Uhr
HERAUSFORDERUNGEN UND
LÖSUNGSANSÄTZE
Di | 06. Dezember | 16:00 – 18:30 Uhr
ISLAMISMUS, CHRISTLICHER FUNDAMENTALISMUS
UND DIE EXTREME RECHTE
In der Veranstaltung steht die wissenschaftliche Auseinandersetzung
mit dem Themenkomplex im Vordergrund: Wie entwickeln sich salafistische
und islamistische Radikalisierungsformen? Wie ist das Verhältnis der extremen
Rechten zum christlichen Fundamentalismus?

– Michael Kiefer, Institut für Islamische Theologie der Universität Osnabrück
– Ulli Jentsch, Antifaschistisches Pressearchiv und Bildungszentrum, Berlin
– Alexander Häusler, Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus /
Neonazismus, Hochschule Düsseldorf
– Einführung: Julian Höbsch (Maxhaus)

Ort: Hochschule Düsseldorf, Münsterstr. 154, Geb.3, Großer Hörsaal EG

In der zweiten Veranstaltung stehen alltagsrelevante Fragestellungen im
Mittelpunkt: Wo wird dieses politische Spiel mit dem Religiösen konkret
deutlich? Welche Folgen hat es für unsere Gesellschaft und welche Lösungsmöglichkeiten
gibt es? Über diese und weitere Fragen diskutieren wir mit:

– Dagmar Mensink, Leiterin Gesprächskreis „Juden und Christen“, ZdK
– Dr. Dalınç Dereköy, Koordinierungskreis der Düsseldorfer Muslime
– Michael Szentei-Heise, Jüdische Gemeinde Düsseldorf
Moderation: Matthias Kopp, Pressesprecher Deutsche Bischofskonferenz
– Einführung: Alexander Häusler (Forena)

Ort: Maxhaus Düsseldorf, Schulstr. 11, 40213 Düsseldorf

Flyer zur Veranstaltung:
Flyer_PolitischeSpiel_DL_web

Ideen und Praxen der Ungleichheit. Islamismus und Rechtsextremismus im Vergleich

Tagung: Donnerstag, 27. Oktober 2016
Veranstalter: Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus im NS Dok der Stadt Köln, FORENA, Volkshochschule Köln, Institut für Islamwissenschaft und Neue orientalische Philologie
Ort: FORUM Volkshochschule im Rautenstrauch-Joest-Museum, Köln

Islamismus und Rechtsextremismus erscheinen derzeit als zentrale Bedrohungen für demokratisch verfasste Gesellschaften, die auf Menschenrechten und grundlegenden Gleichheitsvorstellungen basieren. Beide Phänomene sind zugleich Teil eines breiteren Feldes, das beispielsweise auch ultranationalistisch-konservative Interpretationen des Islams oder den Rechtspopulismus umfasst.

Im Rahmen der Tagung werden Islamismus und Rechtsextremismus jenseits simpler Gleichsetzungen und kulturalistischer Trennungen in kritischer Weise verglichen. Was sind verbindende, was sind trennende Elemente? Wo taugt der Vergleich für die Analyse und wo nicht? Zu Wort kommen auf der Tagung ExpertInnen, die sich der Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen eines Vergleichs auf unterschiedlichen Ebenen nähern.

Anmeldung bis zum 30.09.2016 unter: ibs(at)stadt-koeln.de

Weitere Informationen finden Sie im Flyer im Anhang
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15 Jahre Wehrhahn-Bombenanschlag in Düsseldorf. Ein Rück- und Ausblick. Dienstag, 26. Mai 2015, 20 Uhr, Kulturzentrum ZAKK, Fichtenstr. 40, Düsseldorf Informations- und Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Reihe „INPUT – antifaschistischer Themenabend in Düsseldorf“

Am 27. Juli 2000 explodierte auf dem S-Bahnhof Düsseldorf-Wehrhahn ein professionell, aber nicht industriell gefertigter Sprengsatz, zehn Menschen, unter ihnen sechs jüdische AuswandererInnen aus Ländern der ehemaligen UDSSR, wurden – teilweise schwer – verletzt. Auch wenn damals – anders als bei den NSU-Anschlägen wie dem in der Kölner Keupstraße – bis in die Bundesregierung hinein ein extrem rechter Hintergrund für möglich, wenn nicht sogar wahrscheinlich angesehen wurde, so sind die Hintergründe des Anschlags und die TäterInnen bis heute unbekannt.

Der Ende Oktober 2014 vom Landtag NRW eingerichtete Parlamentarische Untersuchungsausschuss (PUA) zum Themenkomplex NSU wird sich – wann auch immer – des Themas Wehrhahn-Anschlag annehmen und untersuchen, ob möglicherweise ein „Fehlverhalten nordrhein-westfälischer Sicherheits- und Justizbehörden“ vorgelegen hat.

Die Veranstaltung am 26. Mai möchte sich vor diesem Hintergrund mit dem Wehrhahn-Anschlag beschäftigen und zugleich deutlich machen, dass die Opfer des Anschlags nicht in Vergessenheit geraten sind und dass die Arbeit des NSU-PUA mit großem Interesse verfolgt wird. Was ist damals genau passiert, wer waren die Opfer, was ist über Ermittlungsergebnisse bekannt? Würde der Anschlag in neonazistische Terrorkonzepte passen? Was folgt aus all dem für die Behandlung des Themas im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss?

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„Das wird man doch wohl noch sagen dürfen!“ Informationsveranstaltung zu PEGIDA und daraus resultierende Herausforderungen für Schule und Unterricht. 27.04.2015, DGB-Haus, Friedrich Ebert Straße 34-18, 40210 Düsseldorf

PEGIDA und ähnliche rechtspopulistische Bewegungen stellen „ein niedrigschwelliges Angebot gegen Asylsuchende“ und Muslime dar, das sich „öffentlichkeitswirksam als die seriösere und erklärtermaßen gewaltfreie Alternative“ zu „Hooligans gegen Salafisten“ präsentiert, so der Rechtsextremismus-Forscher Alexander Häusler.

Bei der Veranstaltung werden die Entstehungsgeschichte, die aktuelle Situation sowie Positionen u. Personal dieser rechtspopulistischen Initiativen kritisch beleuchtet. Alexander Häusler und Adelheid Schmitz (Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus der FH Düsseldorf) setzen sich mit dem Kampfbegriff „Islamisierung“ der PEGIDA-Bewegung und ihrer UnterstützerInnen auseinander und fragen: „Was wird gesagt – was ist gemeint?“ Im Anschluss daran werden Handlungsperspektiven für die Schule zur Diskussion gestellt.

Seminarort: DGB-Haus, Friedrich Ebert Straße
34-18, 40210 Düsseldorf
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen,
sozialpädagogische Fachkräfte, Studierende
Seminarnummer.: D17-158111-195
Seminarkosten: Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.
Termin: Montag, 27.04.2015, 16.00h bis 19.30h

Eine Veranstaltung des DGB-Bildungswerks
NRW e.V. in Kooperation mit FORENA

flyer und Anmeldung:

Ausschreibung_Pegida