Tag des offenen Denkmals an der HSD (10.9.2017)

Am 10. September 2017 beteiligen sich der Erinnerungsort Alter Schlachthof, die Hochschul-Bibliothek und der AStA der Hochschule Düsseldorf wieder am Tag des offenen Denkmals – mit Unterstützung des Exhibition Design Institutes, des Fachbereichs Medien der Hochschule Düsseldorf sowie des Landschaftsverbandes Rheinland.

Führungen und Veranstaltungen
Programm: HSD_Flyer_Erinnerungsort_Denkmal_2017_web

15 Jahre Wehrhahn-Bombenanschlag in Düsseldorf. Ein Rück- und Ausblick. Dienstag, 26. Mai 2015, 20 Uhr, Kulturzentrum ZAKK, Fichtenstr. 40, Düsseldorf Informations- und Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Reihe „INPUT – antifaschistischer Themenabend in Düsseldorf“

Am 27. Juli 2000 explodierte auf dem S-Bahnhof Düsseldorf-Wehrhahn ein professionell, aber nicht industriell gefertigter Sprengsatz, zehn Menschen, unter ihnen sechs jüdische AuswandererInnen aus Ländern der ehemaligen UDSSR, wurden – teilweise schwer – verletzt. Auch wenn damals – anders als bei den NSU-Anschlägen wie dem in der Kölner Keupstraße – bis in die Bundesregierung hinein ein extrem rechter Hintergrund für möglich, wenn nicht sogar wahrscheinlich angesehen wurde, so sind die Hintergründe des Anschlags und die TäterInnen bis heute unbekannt.

Der Ende Oktober 2014 vom Landtag NRW eingerichtete Parlamentarische Untersuchungsausschuss (PUA) zum Themenkomplex NSU wird sich – wann auch immer – des Themas Wehrhahn-Anschlag annehmen und untersuchen, ob möglicherweise ein „Fehlverhalten nordrhein-westfälischer Sicherheits- und Justizbehörden“ vorgelegen hat.

Die Veranstaltung am 26. Mai möchte sich vor diesem Hintergrund mit dem Wehrhahn-Anschlag beschäftigen und zugleich deutlich machen, dass die Opfer des Anschlags nicht in Vergessenheit geraten sind und dass die Arbeit des NSU-PUA mit großem Interesse verfolgt wird. Was ist damals genau passiert, wer waren die Opfer, was ist über Ermittlungsergebnisse bekannt? Würde der Anschlag in neonazistische Terrorkonzepte passen? Was folgt aus all dem für die Behandlung des Themas im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss?

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Wehrhahn-Anschlag_online-version

 

 

 

„Das wird man doch wohl noch sagen dürfen!“ Informationsveranstaltung zu PEGIDA und daraus resultierende Herausforderungen für Schule und Unterricht. 27.04.2015, DGB-Haus, Friedrich Ebert Straße 34-18, 40210 Düsseldorf

PEGIDA und ähnliche rechtspopulistische Bewegungen stellen „ein niedrigschwelliges Angebot gegen Asylsuchende“ und Muslime dar, das sich „öffentlichkeitswirksam als die seriösere und erklärtermaßen gewaltfreie Alternative“ zu „Hooligans gegen Salafisten“ präsentiert, so der Rechtsextremismus-Forscher Alexander Häusler.

Bei der Veranstaltung werden die Entstehungsgeschichte, die aktuelle Situation sowie Positionen u. Personal dieser rechtspopulistischen Initiativen kritisch beleuchtet. Alexander Häusler und Adelheid Schmitz (Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus der FH Düsseldorf) setzen sich mit dem Kampfbegriff „Islamisierung“ der PEGIDA-Bewegung und ihrer UnterstützerInnen auseinander und fragen: „Was wird gesagt – was ist gemeint?“ Im Anschluss daran werden Handlungsperspektiven für die Schule zur Diskussion gestellt.

Seminarort: DGB-Haus, Friedrich Ebert Straße
34-18, 40210 Düsseldorf
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen,
sozialpädagogische Fachkräfte, Studierende
Seminarnummer.: D17-158111-195
Seminarkosten: Die Teilnahme ist kostenlos, um Anmeldung wird gebeten.
Termin: Montag, 27.04.2015, 16.00h bis 19.30h

Eine Veranstaltung des DGB-Bildungswerks
NRW e.V. in Kooperation mit FORENA

flyer und Anmeldung:

Ausschreibung_Pegida

 

Fachtag „Schule als Lernort für Demokratie?“ am 24. Juni 2014, 9.30h – 16.00h DGB-Haus, Düsseldorf

Zu diesem Fachtag laden das DGB-Bildungswerk NRW und FORENA (Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus der FH Düsseldorf)
Lehrkräfte aller Schulformen, außerschulische PädagogInnen und Studierende ein.

Thema:
Die demokratische Schule ist notwendiger Bestandteil einer demokratischen Gesellschaft. Im Alltag einer Schule trifft der Demokratieanspruch jedoch auf gegenläufige Tendenzen, die gesellschaftlich und strukturell bedingt sind: Schulen können sich weder der sozialen Segregation noch ihrer Selektionsfunktion entziehen und bilden so immer wieder gesellschaftliche Missstände ab, die dem Anspruch auf gleichberechtigte Beteiligung entgegenlaufen.
Für viele Lehrkräfte stellt sich deshalb die Frage, wie sie demokratisches Denken und Handeln in der Schule nicht nur vermitteln, sondern auch erlebbar machen können und welche Ansätze nachhaltig wirken. Der Fachtag für Lehrkräfte aller Schulformen, außerschulische PädagogInnen und Studierende gibt in Vorträgen und Workshops Antworten darauf.

VORTRÄGE AM VORMITTAG
• Mit Demokratiepädagogik zu einer Schule der Demokratie?
• Warum brauchen wir eine kritische politische Bildung?
WORKSHOPS AM NACHMITTAG
1. Demokratie leben – Zivilgesellschaftliches Engagement in Schulen
2. Partizipation trotz sozialer Benachteiligung? Bildungsarbeit mit besonders benachteiligten Jugendlichen in einer Demokratiewerkstatt
3. Vielfalt macht Spaß! Auf dem Weg zu einer Schule ohne Rassismus / Schule mit Courage.
4. Sprache als Schlüssel zur Teilhabe und zum Schulerfolg
5. Schon früh Demokratie lernen – Formen der Beteiligung von Kindern in Kitas und Grundschulen

Seminarkosten und -nummer 20,- Euro D17-148111-195
Anmeldung bis 18. Juni 2014, Ansprechpartnerin:
Arifka Dzeladini, Tel.: 0211-175 232 10
Online: www.dgb-bildungswerk-nrw.de/gegen-rassismus

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Ausgrenzung und Rassismus im pädagogischen Alltag. Wahrnehmen – Analysieren – Handeln. Workshop in Kooperation mit dem DGB-Bildungswerk NRW 21.5.2014, 10.00h-16.00h DGB- Haus in Düsseldorf

Thema:

„Du Opfer“, „Jude“, „türkische Schlampe“… Wer solche abwertenden, rassistischen oder antisemitischen Äußerungen im schulischen und außerschulischen Alltag wahrnimmt, möchte möglichst schnell und angemessen darauf reagieren. Wirkungsvolle Handlungsmöglichkeiten sollten sich allerdings nicht darauf beschränken, sich über die Erscheinungsformen des organisierten Rechtsextremismus zu informieren. Vielmehr muss es darum gehen, das Bewusstsein für demokratisches Denken und Handeln so zu fördern, dass es auch in dem jeweiligen Arbeitsbereich erlebbar wird.

Bei dieser Fortbildung werden unterschiedliche Erscheinungsformen eines Alltagsrassismus in pädagogischen Arbeitsfeldern und die gesellschaftlichen Hintergründe beleuchtet. Zentral ist die Frage, was wir tun können, um im Rahmen einer präventiven und kritischen politischen Bildungsarbeit das demokratische Denken und Handeln Jugendlicher zu stärken.

 

Referentinnen:

Dipl.Soz-Päd. Adelheid Schmitz u. Dipl.Soz.-Päd. Isolde Aigner (Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus der FH Düsseldorf)

 

Zielgruppe:

Lehrer und Lehrerinnen aller Schulformen, Pädagogen und Pädagoginnen aus außerschulischen Praxisfeldern, Studierende

 

Veranstaltungsort:

DGB- Haus, Friedrich-Ebert-Straße 34-38, 40210 Düsseldorf

Anmeldung noch möglich über:

DGB-Bildungswerk NRW e.V., Bismarckstr. 77, 40210 Düsseldorf

Tel. 0211/17523-210

Flyer: Ausschreibung_Ausgrenzung

 

Fachtag „Zuwanderung und Antiziganismus. Aktuelle Herausforderungen und Perspektiven“ am 4.4.2014 an der FH Düsseldorf

Die Öffnung des EU-Arbeitsmarktes auch für Menschen aus Rumänien und Bulgarien stellt eine der großen Herausforderungen für Europa insgesamt dar. Auswirkungen zeigen sich vor allem in Kommunen, in denen sich arme und wenig qualifizierte Menschen ansiedeln, Wohnungen und Arbeit suchen, die Kinder in Schulen gehen sollen oder soziale Unterstützung erforderlich ist. Einige Kommunen und Bildungseinrichtungen fühlen sich angesichts der Zuwanderung überfordert und brauchen Unterstützung.

Gegenwärtig wächst in der Bevölkerung die Ablehnung gegenüber Sinti und Roma. Sie sind eine europaweit diskriminierte Minderheit und – anders als viele Flüchtlinge und Asylsuchende aus Kriegs- und Krisenregionen – Bürger und Bürgerinnen eines vereinten Europas. Die Wahrnehmung dieser Gruppe ist oftmals verzerrt und schwankt zwischen Vorurteilen, prinzipieller Ablehnung, offenem Rassismus und Verklärung.

Gerade vor den Europa- und Kommunalwahlen werden durch die extreme Rechte sowie im öffentlichen politischen Diskurs bewusst Ängste geschürt, rassistisch aufgeladen und so die Konflikte vor Ort verschärft.

Der Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus und Neonazismus an der Fachhochschule Düsseldorf (FORENA) will mit diesem Fachtag, der gemeinsam mit der Heinrich Böll Stiftung NRW, dem Paritätischen in Nordrhein-Westfalen, Terno Drom und fiftyfifty durchgeführt wird, unterschiedliche Erscheinungsformen und Auswirkungen eines jahrhundertealten Antiziganismus beleuchten.

Zentral wird die Frage sein, welche politischen und pädagogischen Handlungsstrategien entwickelt werden müssten, damit kein neuer Nährboden für Diskriminierung, Antiziganismus und Rassismus bereitet wird.

Flyer Fachtag

 

Aktuelle Veranstaltungen

Bundesweite Veranstaltung gegen Rassismus – Save the Date 27. Mai 2013

Anlässlich des Brandanschlags von Solingen vor 20 Jahren findet am 27. Mai 2013 eine bundesweite Veranstaltung gegen Rassismus im Alten Bundestag in Bonn statt. Veranstalter sind der Landesintegrationsrat NRW, das Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung, die Bundeszentrale für politische Bildung und der Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus der FH Düsseldorf.

Anlässlich des Gedenkens an den Brandanschlag in Solingen möchten wir ein Zeichen gegen Rassismus setzen und erörtern, wie eine demokratische, antirassistische und sozial gerechte Gesellschaft zu schaffen ist.

Rechtspopulismus und Rassismus dürfen sich nicht in die Mitte der Gesellschaft einnisten oder gar salonfähig werden. Bitte merken Sie sich den Termin jetzt vor:

Veranstaltungstermin: 27. Mai 2013
Veranstaltungsort: Alter Bundestag in Bonn
Uhrzeit: 15.00-18.30  Uhr

Programm

15.00 Uhr                   Anmeldung/Begrüßungskaffee

15.30 Uhr                   Kurzfilm über Solingen 20 Jahre nach dem Brandanschlag

15.45 Uhr                   Grußworte Jürgen Nimptsch, Oberbürgermeister der Stadt Bonn

H. Avni Karslıoğlu, Botschafter der Republik Türkei

16.00 Uhr                   Westfalen Bekämpfung des Rassismus als gesamtgesellschaftliche Herausforderung

Tayfun Keltek, Vorsitzender des Landesintegrationsrates Nordrhein-

Ralf Jäger, Innenminister Nordrhein-Westfalen
Rassismus und Rechtsradikalismus als Herausforderung für die Politik

Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a. D.
Hat sich Deutschland nach dem Brandanschlag in Solingen verändert?

16.45 Uhr                   Pause

17.00 Uhr                   Podiumsgespräch: Herausforderung und Aufgaben für die Zukunft

Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung

Mirza Odabaşı, Filmautor Solingen

Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Publizist

Dr. Margarete Jäger, Leiterin des Duisburger Insitituts für Sprach- und Sozialwissenschaften

Prof. Dr. Fabian Virchow, Leiter des Forschungsschwerpunktes Rechtsextremismus der Fachhochschule Düsseldorf

Prof. Dr. Hacı-Halil Uslucan, wissenschaftlicher Leiter der Stiftung Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung

 

18.30 Uhr                   Get Together mit Imbiss

Vergangene Veranstaltungen

05. & 6. Oktober 2012 Düsseldorf-

25 Jahre forena – analyse / kritik / intervention

9. Juli 2012 Düsseldorf –
„The Tea Party – Its Rapid Rise and Current Prospects“ (Öffentlicher Vortrag)
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1. Juni 2012 Berlin –
Verbote von rechtsextremen Vereinigungen: Reichweite, Grenzen, Erfahrungen

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1. Dezember 2011 Düsseldorf –
Fachtag „Kritische politische Bildung und demokratische Schulkultur“
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