Veranstaltungen

Narrative des Rechtsextremismus und Islamismus im kritischen Vergleich

26.11.2018 von 13:00 – 18:00 | NS Dokumentationszentrum der Stadt Köln, Appellhofplatz 23-25, 50667 Köln

Veranstalter: Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus der HS Düsseldorf, Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus  im NS DOK der Stadt Köln.

Programm

Tag des offenen Denkmals  an der Hochschule Düsseldorf

 9.9.2018 | Hochschule Düsseldorf

Auch dieses Jahr beteiligt sich der Erinnerungsort Alter Schlachthof am bundesweiten Tag des offenen Denkmals. Erneut haben wir ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm zusammengestellt: Studierende, Professor*innen und Künstler*innen präsentieren Projekte rund um den Erinnerungsort. Stündlich werden Führungen durch die Dauerausstellung und die ehemalige Viehhalle des Schlachthofs angeboten, in der sich heute Hochschulbibliothek und Campus-IT befinden. Um 16.30 treffen wir den Holocaust-Überlebenden Thomas Gabelin aus Krefeld. Seine Eltern, seine Tante und seine Großmutter wurden im September 1944 vom Düsseldorfer Schlachthof in ein Arbeitslager und von dort in das Ghetto und KZ Theresienstadt verschleppt. Unter katastrophalen Bedingungen erblickte Thomas Gabelin dort im Dezember 1944 das Licht der Welt – und überlebte wie durch ein Wunder. Heute berichtet er uns über seine denkwürdige Famliengeschichte… Um 18.15 Uhr präsentieren „Die Grenzgänger“ aus Bremen u.a. Lieder aus ihrem Programm: „Und weil der Mensch ein Mensch ist!“

Veranstaltungsreihe Erinnern heißt Handeln V

20.9.2018 – 29.11.2018 | Hochschule Düsseldorf

Seit dem Sommersemester 2016 wird die Dauerausstellung des Erinnerungsortes Alter Schlachthof der Hochschule Düsseldorf um ein historisch-politisches Bildungsprogramm ergänzt. Im Sinne einer aktiven Erinnerungsarbeit möchten wir eine lebendige und nachhaltige Auseinandersetzung ermöglichen, bei der nicht nur unterschiedliche Aspekte der NS-Herrschaft, sondern auch deren Nachwirkungen sowie aktuelle Formen der Ausgrenzung, des Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus kritisch beleuchtet werden. Die Veranstaltungsreihe „Erinnern heißt Handeln“ wird im Wintersemester 2018/19 mit einem neuen Programm fortgesetzt (Programmflyer). Es richtet sich an alle Studierenden, Hochschulangehörigen, Schüler*innen sowie an die interessierte Öffentlichkeit.

 Veranstaltungsreihe: Az. XVII – 1/75 (S). Der Düsseldorfer Majdanek-Prozess, die deutsche Justiz und die NS-Verbrechen

20.9.2018 – 4.10.2018 | Hochschule Düsseldorf

Vor 40 Jahren standen Angehörige der SS-Wachmannschaften des ehemaligen KZ Majdanek vor dem Düsseldorfer Landgericht. Der Prozess wurde zu einem der längsten, aufwändigsten und umstrittensten Verfahren der deutschen Justizgeschichte. Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft hat in Erinnerung an diesen Prozess eine Veranstaltungsreihe initiiert Programmflyer. Die Auftaktveranstaltung findet am 20.9.2018 (18-20 Uhr) am Erinnerungsort statt. Nach der Eröffnung durch Peter Biesenbach, Minister der Justiz des Landes NRW, führt der Historiker Dr. Markus Roth (Universität Gießen) in die Geschichte des KZ- und Vernichtungslagers Majdanek ein. Im Anschluss spricht Prof. Dr. Ingo Müller, Verfasser des Buchs „Furchtbare Juristen“, zum Thema „Nachkriegsjustiz und Drittes Reich“.